«We are all Edward Hopper paintings now»

Niemals hatten wir gedacht, dass unser Ausstellungsposter in den letzten paar Wochen eine komplett neue Bedeutung und Relevanz bekommen würde …

Leere Städte, öde Landschaften, isolierte Figuren… Der amerikanische Maler Edward Hopper (1882 – 1967) wurde bekannt für seinen farbige, realistische, manchmal auch etwas unheimliche Bilder, die die Einsamkeit des modernen Lebens zeigen. In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigte die Fondation Beyeler Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Die Ironie ist, dass die menschenleeren Szenen im aktuellen Kontext von Kontaktverbot und Quarantäne relevanter und realistischer wirken dann je. Nach der Bekanntmachung der temporären Schliessung des Museums schrieb die Fondation Beyeler auf Ihrer Instagram Seite: «Niemals hatten wir gedacht, dass unser Ausstellungsposter in den letzten paar Wochen eine komplett neue Bedeutung und Relevanz bekommen würde…»

Jonne van Galen, Ressortleiterin Kunst